Der Autor liest wieder selbst
Karsten Dusse liest wie gewohnt und mir gefällt diese leicht ironisch süffisante und nordisch trockene Art der Geschichte, die auch so gelesen wird. Mir persönlich ist das lieber, doch es gibt auch Leser, die den Sprecher des ersten Buches bevorzugten.
Was an der Reihe gefällt sind sowohl der Humor als auch der Umstand, dass die Fortsetzungen nicht nur bloße Aufgüsse der ersten Idee sind. Auch hier gelingt es dem ihm, eine unerwartete Fortsetzung zu zaubern. Die Idee ist gut umgesetzt, er versteht es gut, eine in der Vergangenheit liegende Geschichte spannend in der Gegenwart anzusiedeln. Ich würde gar zu gerne wissen, wie Karsten Dusse auf diese Idee kam.
Herr Dusse hat ein unglaubliches Talent, zu schreiben und zu lesen. Man merkt, dass er das Lesen nun auch besser versteht, er hat sich trainieren lassen. Wie auch bei den Vorgängern zieht sich ein roter Faden durch die Geschichte, und verwobene Zusammenhänge werden sinnvoll entflochten. Das Ende ist wie üblich ungewöhnlich und unerwartet.
Kritiken der Leser
An diesem Buch scheiden sich die Geister: entweder die Leser sind begeistert oder eher weniger gemessen an den drei hochgeloben Vorgängern.
Einig ist man sich jedoch darüber: Man lernt so viel über sich selbst und das Leben auf eine so herrlich beiläufige und kurzweilige Art und Weise, es ist spannend und teilweise lustig, immer humorvoll intelligent und keineswegs seicht.