Die Probleme der Kinder von Gastarbeitern/Arbeitsmigranten im heutigen Deutschland
Vermehrt melden sich bei mir inzwischen die erwachsenen und mehr oder weniger gut integrierten Kinder ehemaliger Gastarbeiter/Migranten mit deutlichen Anzeichen von Angst- und Panikattacken, Depressionen und Burnout.
Deshalb möchte ich das Thema einmal ansprechen. Es handelt sich dabei oft, aber nicht nur, um gut ausgebildete Menschen, deren Eltern in ihrer Kindheit oder sogar vor ihrer Geburt durch Anwerbeabkommen von Deutschland mit ihren Heimatländern aus der Türkei, aus Italien oder aus Spanien, Kroatien, Jugoslawien, Griechenland, Marokko und dem Kosovo nach Deutschland kamen, um dort für sich und ihre Familien ein besseres Leben als zuhause zu finden. Viele blieben.
Sie wollten vor allem für sich und ihre Kinder ein besseres Leben, als es ihnen ihre geliebte Heimat bieten konnte. Sie wollten ihren Kindern bessere Ausbildungs- und Entwicklungschancen bieten, wie wir Deutschen sie hatten. Sie waren bereit, sehr hart dafür zu arbeiten und dies zu durchaus oft unfair niedrigen Löhnen. Sie trugen zum wirtschaftlichen Erfolg Deutschland einen großen Teil bei.
Das Thema Coro.na oder Covid-19 beschäftigt weiterhin alle Gemüter mehr oder weniger. Die meisten Menschen können sich vor diesem Thema nicht mehr verschließen - es betrifft schließlich fast jeden mehr oder weniger.
Und kaum einer ist ab einem gewissen Alter so intolerant, dass er meint, es gäbe nur eine einzige Wahrheit. In diesem Zusammenhang verweise ich noch einmal auf meinen Artikel zum Thema Dualität/Polarität. Rein logisch ist das nicht möglich. Jeder hat einen persönlichen Grund dafür, mehr oder weniger persönlich zu reagieren.
Über den Coro.na Blues
Die Auswirkungen der Angst auf das kollektive Unterbewusstsein und somit Angst-Patienten
Das kollektive Unbewusstsein ist ein von Carl Gustav Jung geprägter Begriff für eine unbewusste psychische „Grundstruktur“ des Menschen und meint damit, dass wir alle weit mehr miteinander verbunden sind, als wir sehen oder beweisen können, also unbewusst.
Wenn also die Politik weltweit gemeinsam mit den Medien auf Angst und Panik zur Gesunderhaltung setzt, verraten Sie nicht nur das überaus sinnvolle Prinzip der Salutogenese, ein Rahmenkonzept, das sich seit den 70ern die Krankenkassen zur Gesundheitsförderung zu nutze machten. Einfach gesagt: z.B. Zigarettenwerbung: es nutzt mehr, dem Menschen auf seine Möglichkeiten zur Gesunderhaltung hinzuweisen, als ihm mit schrecklichen Folgen zu drohen.
Gastbeitrag bei ProntoPro: Frei von Angst und Stress
Manchmal finden wir erst auf Umwegen unsere wahre Berufung. – Und das ist oft sehr lehrreich und bietet uns die Möglichkeit, viele nützliche Erfahrungen zu machen.
Dies weiß auch Silke Neumaier zu berichten: Die 61-Jährige wurde in Rheinland-Pfalz geboren und absolvierte zunächst eine kaufmännische Ausbildung. Anschließend war sie dann einige Jahre in der freien Wirtschaft tätig, davon 10 Jahre im Auswärtigen Amt. In dieser Zeit war sie auch knapp vier Jahre in New York City, wo sie viele Kurse besonders zu den Themen „Arbeit mit dem Inneren Kind“, Trauminterpretation, Rebirthing/Breath Work oder Yoga und Entspannung besuchte.
Danach lebte und arbeitete Silke 6 Jahre in New Delhi und lernte Rashna Imhasly-Gandhy kennen, die ihre Weiterbildung vor allem im Bereich der Traumarbeit nach C.G. Jung anregte und sie in die Transpersonale Psychotherapie und die Aktive Imagination nach Jung und Chris Griscom einführte. Schließlich begann sie 1996 ihre Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie, die sie 1997 erfolgreich abschloss.
Was hilft bei Dauerstress besser?
Entspannung oder Meditation?
Dauerstress ist für unseren Körper und unser Gehirn sehr ungesund. Wir verlernen zu entspannen. Unsere Nervenbahnen werden zu Autobahnen für den Dauerstress. Und wenn wir dann endlich mal Zeit haben, finden wir die Abfahrt von der Autobahn nicht mehr.
Unsere Gedanken kreisen um die Vergangenheit, Probleme oder die Zukunft und präsentiert unzählige Szenarien. Wir haben gelernt, uns durch Lösungen ein gutes Gefühl zu verschaffen und versuchen nun dieses gedankliche Erfolgsprinzip in jedem freien Moment.
Und damit können wir nicht mehr ausruhen. Also lernen wir nur noch, uns einigermassen effektiv abzuschalten: mit dem Handy, dem Fernseher (Mord und Totschlag, Nachrichten oder Liebesgeschichten), dem PC, Spielen, Tätigkeiten, und Zahllosem mehr.
Dauerstress ist schlecht und verändert das Gehirn

Allegorie:
Wirft man einen Frosch in kochendes Wasser,
springt er sofort heraus.
Setzt man ihn hingegen in einen Topf mit kaltem Wasser,
das man langsam zum Kochen bringt,
wird er langsam zu Tode gekocht,
weil er die Temperaturveränderung kaum spürt.
Erkennen Sie die Parallele? Die moderne Arbeitswelt fordert uns viel mehr heraus als es uns bewußt ist und der Erschöpfungsprozess kommt in den meisten Fällen langsam, schleichend und daher unmerklich einher. Und genau das verändert langsam und unaufhörlich unser Gehirn. Dadurch bleibt der Cortisolspiegel konstant hoch. Die unangenehmen Folgen können Herz-Kreislauf-Probleme, Schlafstörungen, Appetitverlust, Verdauungsprobleme und unangenehmerweise auch eine nachlassende Libido sein. Stress macht auch noch vergesslich – Dauerstress im Job mindert die Gedächtnisleistung. Mit möglicherweise unumkehrbaren Folgen, denn auch das Risiko, an Demenz zu erkranken, nimmt im Alter durch Dauerstress enorm zu. Das Gehirn vergisst diesen Stress nicht, es versucht ihn zu vergessen!!!
Man kann nicht mehr einfach auf Entspannung umschalten, den Prozess anhalten. Dieser Stress ist überall in unserem Leben verankert. Wir sind mit dem Bleifuß und im Autopilot-Modus auf der Stressautobahn in Höchstgeschwindigkeit unterwegs und halten es so lange für normal und unveränderbar, bis die Psyche oder der Körper so massive Alarmanzeichen zeigen, dass wir sie nicht mehr übersehen können.